Qualitätssicherung für Batterieschweißapplikationen (E-Mobilität)

Auf einen Blick

Im Zuge der Elektrifizierung in der Automobilindustrie, rückt die automatisierte Überwachung vor allem in der Batteriefertigung immer mehr in den Fokus der Unternehmen. Neben den unterschiedlichen Batterietypen, den Materialkombinationen, der Bearbeitung in teilgeladenem Zustand, stellt die Produzenten vor allem die sehr hohe Anzahl an eingebrachten Schweißungen vor Herausforderungen.

Herausforderung

Ein typischer Batterie-Pack für einen PKW besteht aus ca. 7.000 Lithium-Ionen-Batterien vom Typ 18650. Selbst beim Wechsel zum nächst größeren Typ 2170, sind noch ca. 2.000 Batterien für den Betrieb eines Elektrofahrzeuges notwendig. Jede dieser Einzelbatterien besitzt einen geschweißten Kontakt. Je nach PKW-Modell werden diese auf unterschiedliche Weise in Gruppen reihenweise und parallel miteinander verschaltet. Dies ist notwendig um die für den Betrieb eines Elektrofahrzeugs notwendigen Strom- und Spannungswerte zu erreichen. Um die volle Funktionsfähigkeit der Batterie gewährleisten zu können, muss jeder dieser Kontakte vom Hersteller geprüft werden.
Bei einer Prüfzeit von nur ca. 2 s pro Schweißung, stößt selbst ein erfahrener Prüfer bei 2.000 zu prüfenden Kontakten pro Batterie-Pack schnell an seine Grenzen. Sind nun mehrere Produktionsanlagen im Einsatz, eventuell im Schichtbetrieb, steigen die Belastungen der prüfenden Mitarbeiter erheblich.

plasmo Lösung

Um diese Defizite auszugleichen werden in Produktionsanlagen immer häufiger automatisierte Prozessüberwachungs- und Inspektionssysteme zur Qualitätssicherung eingesetzt. Der plasmo processobserver ist in der Lage, Fehler in Bruchteilen von Sekunden zu detektieren, auszuwerten, aufzuzeichnen und rückzumelden.